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Hans Heinz Eimermacher

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Hans Heinz Eimermacher ist ein Urgestein aus Lohmar, ist im Jahre 1939 geboren, hat als Kind der II. Weltkrieg in Lohmar miterlebt, hat mit eigenen Augen gesehen, wie Lohmar von den Amerikanern befreit wurden, hat seine Schulzeit in der Kirchstrasse miterlebt, Schulspeisen empfangen und in diesen schlimmen Jahren viel gehungert.

Der Aufbau von seinem Lohmar hat er von den Jahre 1945 bis 1955 erlebt, hat mit geschafft, sein Elternhaus wieder auszubauen.

Er ist aus Lohmar nie fortgezogen, hat hier geheiratet und ist seit vielen Jahren in der Politik der früheren Gemeinde Lohmar verbunden, hat sich nach der Stadtwerdung um die Belange der Bürger gekümmert. Durch seine Meinung und Einflüsse ist das heutige Bild der Stadt Lohmar mit geprägt worden. Er ist heute noch sachkundiger Bürger in verschiedenen Gremien der Politik.

Heinz Eimermacher hat sich weiterhin zur Aufgabe gemacht, den Lohmarer Wald und den Siegburger Staatsforst mit Hinweisschildern aus Holz zu bestücken. Fantastisch für viele Bürger, Wanderer und Spaziergänger, die unseren Wald zur Erholung aufsuchen. Fast 300 Schilder werden von ihm betreut, sei es auf dem Weg nach Heide oder Franzhäuschen oder in den Ingerberg. Heinz Eimermacher betreut ehrenamtlich und kostenlos über Jahre diese Hinweisschilder.
Weiter ist zu berichten, dass Heinz Eimermacher sich sehr um die Erhaltung der Lohmarer Mundart kümmert. Mit seinen bereits 2 erschienenen Büchern in Lohmarer Mundart in Form von Anekdoten und Gedichten erhält er der Nachwelt unsere Heimatsprache. Heinz Eimermacher gibt kostenlose Autorenlesungen und Lohmarer Mundart, geht an Kindergärten, Schulen und Altenheime, an Heimatvereine und Dorfgemeinschaften, damit unsere „Rheinische Mundart“ nicht verloren geht.

Heinz Eimermacher ist Mitglied des Heimat – und Geschichtsvereins Lohmar, kümmert sich rührig um die Dienstag- Morgen Senioren Gruppe im HGV Lohmar, ist jederzeit ansprechbar für Pflege im Bereich des Naturschutzes im HGV. Er schreibt für die Lohmarer Heimatblätter Berichte aus und um Lohmar, zuletzt über die letzten Kriegstage in Lohmar. In diesem Jahr erscheint ein Bericht von ihm unter dem Motto:“ Opa, wie woor dat fröher in Luhme“. Seine Gedichte in den letzten Ausgaben waren ein großer Erfolg.

Es ist nicht nur sein Engagement für Lohmar, sondern auch seine ruhige, besinnliche Art, auf Menschen zuzugehen, anzuhören und zu entscheiden.

Heimat- und Geschichtsverein Lohmar

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