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Es war wie immer beim ersten Mal: Hier musste etwas gezupft werden, dort ein bisschen gesteckt. Ävver et hät noch emmer jot jejange!

Mit einer „kaum wahrnehmbaren Verzögerung“ eröffnete Hansel Fingerhuth am 6. November die öffentliche letzte Kostümprobe des designierten Lohmarer Dreigestirns, die wegen der noch kürzeren Session erneut auf den Sonntag vor der Karnevalseröffnung in Lohmar vorgezogen werden musste.

Im Saal der Gaststätte „Alte Fähre“ übergab der Vereinskomitee-Vorsitzende gleich das Wort an Adjutant Wilfried Meng. Letzterer, bereits zuvor schon zweimal Prinz und einmal Adjutant im Lohmarer Karneval, stellte dann zuerst das Gefolge vor.

Dessen Kostüme hatten getreu dem Motto des Dreigestirns alle etwas mit „Flughafen“ zu tun. So waren Einweiser, Techniker, Stewardessen und Piloten zu sehen. Der Adjutant selbst kam in den Farben eines sogenannten „Follow Me“s, und hoffte, dass die Jungs und Mädels genau das machen, wenn er zum Aufbruch pfeift – nämlich ihm zu folgen.
Als Höhepunkt der Kostümprobe zeigten sich dann Prinz Sven, Bauer Lars und Jungfrau Christiane in ihrem Ornat und erhielten die letzten fehlenden Kleidungsstücke: Der Bauer den Dreschflegel und seinen Hut, die Jungfrau das Krönchen und der Prinz die mit langen Federn geschmückte Prinzenmütze.

Als Reaktion auf das gut gekleidete Dreigestirn und die feschen Kostüme des Gefolges gab es langanhaltenden Applaus der zahlreichen Anwesenden und alle guten Wünsche für viele erfolgreiche Auftritte, denn: Die Sachen passten, für die Session 2016/17 war kleidungstechnisch alles bereit!

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